Buddha & Tara Statuen

Seit über 5 Generationen erschafft unser Klangschalenhersteller in Kathmandu auch buddhistische Statuen, wie den Shakyamuni Buddha, grüne Tara, weisse Tara, Buddha Chenrezig . Einige Exemplare stehen bei uns im Atelier zur Auswahl bereit. Sollte keine passende für dich dabei sein, nehmen wir deine Wünsche gerne entgegen. Von 8 cm bis 80 cm ist jede GRösse machbar.

Siddhartha Gautama lebte in Nordindien; als sein Geburtsort gilt Lumbini. Sein Vater Suddhodana war Oberhaupt einer der regierenden Familien in der kleinen Adelsrepublik der Shakya, im heutigen indisch-nepalischen Grenzgebiet. Hinweise auf den Königsstand von Buddhas Vater sowie auf den Prunk und die Zeremonien an dessen Hof, denen man besonders in späteren Texten begegnet, sind höchstwahrscheinlich Übertreibungen; es ist jedoch wahrscheinlich, dass die Familie zumindest dem Adel angehörte. Seine Mutter hieß Maya. Die Eltern nannten ihren Sohn Siddhartha, was „der sein Ziel erreicht hat“ bedeutet. Der Beiname Shakyamuni bezieht sich auf seine Herkunft und bedeutet „der Weise aus dem Geschlecht von Shakya“. Nach der Geburt Siddharthas wurde vorausgesagt, dass er entweder ein Weltenherrscher oder aber, wenn er das Leid der Welt erkennt, jemand werden würde, der Weisheit in die Welt bringt. Er lebte in einem Palast wo ihm alles, was zum Wohlleben gehörte, zur Verfügung stand und wo er der Überlieferung nach von allem weltlichen Leid abgeschirmt wurde. Sein Vater sah in ihm den idealen Nachfolger und wollte verhindern, dass Siddhartha sich von seinem Reich abwendete. Daher wurde ihm nur selten gestattet, den königlichen Palast zu verlassen und wenn, wurden die Strassen zuvor frei von Alten, Kranken und Sterbenden gemacht. Siddhartha wurde von der indischen Gottheit Brahma drauf hingewiesen, dass er in seinem letzten Leben versprach, sein nächstes Leben zu nutzen, um die Menschheit vom Leid zu befreien.

Eines Tages sah er sich aber doch der Realität des Lebens und dem Leiden der Menschheit gegenübergestellt und erkannte eine Sinnlosigkeit in seinem bisherigem Leben: Die Legende berichtet von Begegnungen mit einem Greis, einem Fieberkranken, einem verwesenden Leichnam und schließlich einem Mönch, woraufhin er beschloss, nach einem Weg aus dem allgemeinen Leid zu suchen.

Mit 29 Jahren, bald nach der Geburt seines einzigen Sohnes Rahula, verließ er sein Kind, seine Frau Yasodhara und seine Heimat und wurde auf der Suche nach der Erlösung ein Asket. Sechs Jahre lang wanderte der Asket Gautama durch das Tal des Ganges, traf berühmte religiöse Lehrer, studierte und folgte ihren Systemen und Methoden und unterwarf sich selbst strengen asketischen Übungen. Da ihn all dies seinen Zielen nicht näher brachte, gab er die überlieferten Religionen und ihre Methoden auf, suchte seinen eigenen Weg und übte sich dabei vor allem in der Meditation. Er nannte dies den „Mittleren Weg“, weil er die Extreme anderer religiöser Lehren meidet.

Siddhartha Gautama „erreichte“ in seinem 35. Lebensjahr das vollkommene Erwachen (Bodhi). Dies geschah am Ufer des Neranjara-Flusses bei Bodhgaya unter einer Pappelfeige, die heute als Bodhi-Baum, „Baum der Weisheit“, verehrt wird. Ein Ableger eben jenes Feigenbaumes wurde der Legende nach auf Ceylon eingepflanzt, während der indische Baum verdorrte. Von dort wurde später wiederum ein Ableger entnommen und an die ursprüngliche Stelle in Indien (nahe dem 1931 ausgegrabenen Tempelbezirk von Sarnath) gepflanzt.

Nach dem Bodhi-Erlebnis hielt Gautama, der Buddha, im Wildpark bei Isipatana nahe Benares vor einer Gruppe von fünf Asketen, seinen früheren Gefährten, seine erste Lehrrede. Diese fünf wurden damit die ersten Mönche der buddhistischen Mönchsgemeinschaft (Sangha). Von jenem Tage an lehrte und sprach er 45 Jahre lang vor Männern und Frauen aller Volksschichten, vor Königen und Bauern, Brahmanen und Ausgestossenen, Geldverleihern und Bettlern, Heiligen und Räubern. Die bis heute in Indien bestehenden Unterscheidungen durch die Kastenordnung nahm er als Gegebenheit hin, betonte aber ihre Unwesentlichkeit für das Beschreiten des Wegs, den er lehrte.

grüne und weisse Tara:
Nach der Überlieferung des tibetischen Buddhismus war Tara vor langer Zeit als eine Prinzessin inkarniert, die unentwegt zum Wohle der fühlenden Wesen arbeitete. Als sie eine hohe Stufe der Verwirklichung erlangte, meinte ein spöttischer Mönch, sie könne ja von nun an bewusst im (vermeintlich) günstigeren männlichen Körper inkarnieren, da der Körper einer Frau doch eher hinderlich zur Erlangung der Erleuchtung sei. Daraufhin legte die Prinzessin das Versprechen ab, fortan ausschließlich als Frau zu inkarnieren, um Erleuchtung in einem weiblichen Körper zu erlangen. In Tibet wurde sie nach dem Erreichen ihres Zieles als die Befreierin Tara bekannt und zur Inspiration für Generationen von Praktizierenden beiderlei Geschlechts. Sie demonstrierte mit ihrer Erleuchtung, dass ein weiblicher Körper in gleicher Weise zur Erlangung der Erleuchtung befähigt, wie ein männlicher.

Die Verehrung der Tara begann im 6. Jahrhundert in Nordindien und breitete sich von dort nach Tibet und Java aus.

Die Tara-Praxis ist in allen vier Traditionen des tibetischen Buddhismus sehr verbreitet. Aus dieser Sicht ist Tara eine verwirklichte Dakini (Himmelswandlerin, tib.: Khandroma), sie gilt auch als weibliche Manifestation des Mitgefühls der Buddhas. Die Manifestationen der Tara vereinen in sich die Funktionen des Schützens und Inspirierens.

Chenrezig ist die tibetische Form des Avalokiteshvara Buddha, eine Manifestation des Amitabhas und seiner vielen Erscheinungen. Er ist "der in Mitleid herabschauende Herr", Verkörperung tätiger Barmherzigkeit. Er ist Retter und Beschützer in Gefahren.

Sein Mantra ist "OM MANI PADME HUM". Er ist der Schutzherr Tibets. Der vierarmige Avalokiteshvara ist der Sadaksari-Lokeshvara oder auch Kharcheri genannt. Er ist von weisser Farbe, in einer Hand hält er eine Gebetskette in einer anderen eine voll erblühte Lotusblume, die anderen zwei Hände erhebt er zur Brust in Namaskara Mudra, die Geste des Gebets, eine spezielle Handhaltung der mehrarmigen Avalokitesvaras, in den gefalteten Händen hält er das Juwel, das Zeichen für Weisheit.